SONNENUHR-PLATZ

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Šiauliai Stadt

Der Sonennuhrplatz entstand 1986, als Šiauliai seinen 750. Bestehenstag feierte.

Der Platz für das neue Architekturensemble wurde zwischen dem alten Stadtteil, dem katholischen Friedhof und dem Talkša-See ausgewählt. Das Projekt des Sonnenuhrplatzes haben die Stadtarchitekten A. Černiauskas, R. Jurėla, A. Višniūnas entworfen, die Skulptur des Bogenschützen stammt von Bildhauer S. Kuzma. Die Hauptidee des Platzes besteht darin, die drei wichtigsten Symbole der Stadt darzustellen: die Sonne, die auf dem Grundbesitz der Stadt stattgefundene Sonnenschlacht versinnlicht, den Schützen (lit. šaulys), von dem der Stadtname hergeleitet wird, und die Zeit, die ab dem Tag der Ersterwähnung der Stadt (1236) verlaufen ist. Das Architekturensemble des Sonnenuhrplatzes bilden ein in Amfitheaterform angeordneter Platz und ein 18 Meter hohe Obelisk mit Figur des laufenden Bogenschützes. Am sonnigen Tag wird dieser Obelisk zum Gnomon der Sonnenuhr – der sich auf dem Zifferblatt mit eingelassenen Metallziffern (12, 3 und 6) bewegende Sonnenschatten zeigt die Lokalzeit dieser geografischen Breite. Das ist die höchste Sonnenuhr Litauens. Um 12 Uhr zeigt der Schattenzeiger auf die der antiken Tempel ähnelnde Laube, die ganz dicht an der Friedhofsmauer steht und aus Feldsteinen gebaut ist.

Am 29. August 2013 kam das Wahrzeichen der Stadt – die Bogenschütze-Skulptur – das von Stadtbewohnern häufig als Goldener Knabe bezeicht wird, nach der Renovierung auf seinen gewöhnlichen Ort zurück. Für die Erneuerung der 4 Meter hohen Skulptur wurden 1900 Blätter Goldfolie verwendet, deren Stärke nur noch einige Mikrometer war.

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