KIRCHE DES HEILIGEN GEORGS

Kirchen, Siauliai

Ort der Dienstleistung

Šiauliai Stadt

Diese Kirche im bysantischen Stil wurde 1909 mit Mitteln der Zarenregierung erbaut. Am Anfang war das die Kirche der russischen Armee, die auf dem Privatgrundstück von S. Venclauskienė (Jakševičiai) ohne rechtliche Grundlage auf Eigentum erbaut war, was zum skandalösen Gerichtsprozess wurde. Ihr Ehemann K. Venclauskis hat eine Anklage gehoben und den Prozess gewonnen. Das Grundstück sollte zurückgegeben und die Kirche verlegt werden. Aber durch den Eingriff von Kriegsministerium wurde mit K. Venclauskis verabredet und die Kirche auf ihrem Platz gelassen. Nachdem die Russen sie verlassen haben, ging sie zu deutschen Okkupationsmacht über und wurde zum Speicher. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie durch Sorge des Kaplans des dritten Infanterieregiments der Litauischen Armee Priesters Martynas Jonaitis renoviert und für die geistlichen Bedürfnisse des dritten Regiments der litauischen Armee benutzt. Aber bald hat die Litauische Armee Šiauliai verlassen und der Gottesdienst fand nicht mehr statt, sie gehörte weiter dem Verteidigungsministerium an. Am 6. Juli 1919 hat der Dekan von Šiauliai Julijonas Jasenskis die Kirche eingeweiht und ihr den Namen des Heiligen Georgs Märtyrers verliehen. Nach langer Sorge und großen Bemühungen ging die Kirche zur Verwaltungssphäre des Schamaitischen Bischofs über. Am 10. Oktober 1923 durch den Erlass des Schamaitischen Bischofs wurden der Kirche des Hl. Georgs die Pfarrereirechte verliehen. Am 24. August 1927 wurden die drei Glocken, die sich im Kirchturm befanden, eingeweiht. 1932 wurde eine Orgel eingebaut, das hat der tschechische Bürger Otto Kratovilo gemacht. Am 17. März 1976 sind das Dach, die Decke, Orgel, Bänke und der große Turm abgebrannt (die Kirche verfügte über 2 Türme – 29 und 25 Meter hoch). Da das Presbyterium und der Großaltar geretten waren, wurde der Gottesdienst für keinen Tag abgebrochen, es wurde mit Brettwand von der abgebrannten Kirche abgetrennt. Am 1. April 1976 wurde die Genehmigung erhalten, die abgebrannte Kirche wiederherzustellen. Im Laufe von 9 Monaten wurde sie wiedererbaut, die Zentralheizung, Wasserleitung, Abwasserleitung und Strom angeschlossen. Die Dekorierungsarbeiten der Kirche wurden am 23. Oktober abgeschlossen. Das Innere der Kirche wurde mit Malereiarbeiten dekoriert. Hier gibt es viele Arbeiten des Kunstmalers J. Janulis, hängt das Bild der Heiligen Zita von P. Kalpokas, es gibt Heiligenstatuen als Holzschnitzereien.

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