DENKMAL AN DEN PAPST JOHANNES PAUL II

Denkmäler und Skulpturen

Ort der Dienstleistung

Šiauliai Stadt

Unter den Glaubenden von Šiauliai gerät der Papstbesuch wegen eines Wunders nicht in Vergessenheit. Als Papst in der Kirche des Heiligen Ignatius von Loyola kniete, befleckte er seine Kleidung mit Farbe des frischgestrichenen Fußbodens, an der später gebauten Skulptur wurde auch so ein roter Fleck entdeckt, eben an dieser Stelle, wo sich der Papst damals beschmutzt hat. Die Familie Žukliai, die die Skulptur dem Papst Johannes Paul II. geschenkt hat, hat so den Willen des verstorbenen Alfonsas Žuklys vollzogen. Als er noch am Leben war, hat er mehrmals seinen Einheimischen den Wunsch geäußert, den Besuch des Heiligen Vaters in Litauen zu verewigen.

Am Gebäude in Vilniaus-Straße 247 hängt die Andenktafel zu Anlass des Besuchs des Papstes Johannes Paul II. in Litauen. Samt mit neuem künstlerischem Wegweiser an der Gebäudewand markiert das den Anfang des Johannes-Paul-II.-Wegs. Als das Zwanzigjährige Jubiläum des Papstbesuchs in Litauen gefeiert wurde, hat der Stadtrat dem Weg den Namen des Papsts Johannes Paul II. verliehen. Selbst der Weg wurde erneuert.

In der Fußgängerzone, wo sich der Boulevard und dieser Weg kreuzen, wurde ein Gedenkstein erstellt, der den Weg kennzeichnet und das Papstdenkmal anzeigt, das neben der Kirche des Heiligen Ignatius von Loyola errichtet wurde.

Die Idee dieses Gedenkakzentes haben noch 2008 Architekten Stuopeliai bei der Erneuerung des Fußgängerboulevards vorgeschlagen und den Platz dafür vorgesehen. Das Denkmal stammt von Bildhauer Mindaugas Junčys. Auf dem Denkmal werden die Worte von Johannes Paul II. zitiert: „Habt keine Angst! Öffnet, ja reißt die Tore weit für Christus. Öffnet die Staatsgrenzen, die wirtschaftlichen und politischen Systeme für seine heilbringende Gnade“.

Mit diesem Gedenkstein wurde das Verewigen des Papstbesuchs in Šiauliai abgeschlossen.

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